Es geht los – Ankunft in Australien

brisbane

goodbye germanyEs geht los – Deutschland ade am 11. April 2018 – und schon 20 Stunden später am anderen Ende der Welt. Zuerst ein 6-Stunden Flug von Frankfurt nach Abu Dhabi, von dort bereits eine Stunde später der 14-Stunden Flug nach Australien.

To-dos in Brisbane

Die Zeitumstellung war kein Problem, sodass ich am nächsten Tag beginnen konnte, meine to-do-Liste abzuarbeiten. Wichtigster Punkt darauf: Eine australische Sim Karte um stets online zu sein. Vor allem, um mit Google Maps meine Ziele unkompliziert anzusteuern. Die Simkarte war schnell in einer Mall gekauft. Ich habe mich für Telstra entschieden, da dieser australische Provider die beste Netzabdeckung bietet.

Gleich nebenan in einer Filiale der Commonwealth Bank habe ich ein Konto eröffnet. Auch dies kein Problem, obwohl ich keine permanente Adresse in Australien vorweisen konnte. So ein lokales Konto hat gegenüber der deutschen Kreditkarte bei höheren Beträgen, wie für den Autoservice den Vorteil, dass es keine Kreditkartenkosten für Ausgaben in lokaler Währung gibt.

Zeit, den Landcruiser abzuholen

Das Grundgerüst meiner lokalen Existenz stand und ich machte mich tags drauf auf den Weg zur Parkgarage, in der unser Landcruiser die letzten 6 Monate verbracht hatte. Und da stand er auch, etwas verstaubt zwar aber heil. Allerdings war er so zugeparkt, dass man mich bat, einen Tag später wiederzukommen, da man erst rund 30 Autos umparken müsse. Man hatte mich erst 3 Tage später erwartet. Das Parksystem war so aufgebaut, dass Autos, die früher abgeholt wurden auch näher an der Ausfahrt standen.

parking garage parking garage

Ich holte unseren Toyota einen Tag später ab und stürzte mich in Brisbanes Verkehrsgetümmel. Immerhin die drittgrößte Stadt Australiens mit rund 2 Mio. Einwohnern. Aber es war Samstag und alles lief überraschend gut – trotz Linksverkehr. Überhaupt fährt man in Australien deutlich entspannter als in Deutschland, keiner hupt wenn es mal länger dauert als erwartet. So machte ich mich auf den Weg nach Darra, einem kleineren Ort 30 km südlich von Brisbane in ein preiswerteres Motel. Übrigens habe ich gleich am ersten Tag das Handy insgesamt auf Englisch umgestellt. Die Richtungsangaben und Straßennamen bei Google Maps sind auf Deutsch ansonsten nicht zu verstehen.

camping camping

Sightseeing in Brisbane

mount coot-thaDie erste Woche war vor allem mit der Planung und Wahrnehmung von Terminen für das Auto gefüllt: Auspuffreparatur, Service bei Toyota, Aircondition Service bei Bosch, Reparatur von Zusatzteilen beim After Sales Handel, Windschutzscheibenaustausch wegen Steinschlags bei einer Carglass Firma. Ungewöhnlich für mich, dass hier nicht eine Werkstatt alles macht. Trotz aller Abstimmungen und Termine blieb immer noch Zeit für Sightseeing und Gespräche mit Zimmer- oder Zeltnachbarn (zwischenzeitlich war ich auch 2 Tage auf einem Zeltplatz bis der Regen kam). So zum Beispiel ein Ausflug zum Mount Coot-tha, dem Hausberg Brisbanes, von dem man vor allem nach Einbruch der Dunkelheit einen wunderbaren Blick auf die nächtlich erleuchtete Stadt hat.

Zu Beginn der zweiten Woche meines Aufenthalts hier sind deutlich wenige Punkte auf der Liste verblieben. Die erwähnte Scheibenreparatur, der Kauf einer Drohne für schöne Luftaufnahmen während der Reise wie schon bei unserem Cape York Trip letztes Jahr.  Und vielleicht der Abschluss einer Autoversicherung für die lange Fahrt nach Deutschland. Weder in Deutschland noch in Australien bin ich bisher fündig geworden. Nun warte ich auf eine Rückmeldung der amerikanischen Firma clements. Und vielleicht kann ich dann noch ein bisschen Sightseeing mit dem Auto machen. Anfang Mai gebe ich es dann beim Spediteur in Brisbane für die Verschiffung nach Vladivostok ab. Davon mehr im nächsten Teil.

 

Cheers, Rüdiger

Ein Kommentar zu “Es geht los – Ankunft in Australien

  1. Schön, von Dir zu hören! Alles gute, Rüdi!

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